fischer eco solutions

Brennstoffzellen im maritimen Einsatz

Kooperieren im Nationalen Innovationsprogramm Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie


Im Leuchtturmprojekt „e4ships“, welches Bestandteil des Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NIP) ist, kooperieren namhafte deutsche Werften und Reedereien, führende Hersteller von Brennstoffzellen sowie Klassifizierungsgesellschaften mit dem Ziel, die Funktionsfähigkeit von Brennstoffzellen in der Bordenergieversorgung von Schiffen unter Alltagsbedingungen nachzuweisen. Gegenüber herkömmlichen Schiffsaggregaten können Brennstoffzellen wesentlich zur Reduktion von Emissionen beitragen.

e4ships erprobt Hochtemperatur-Brennstoffzellen
Innerhalb dieses „e4ships“-Programms produziert fischer eco solutions zusammen mit der dänischen fischer group Tochterfirma Serenergy im Vorhaben „Pa-X-ell“ die Hochtemperatur-Brennstoffzellen, welche unter Federführung der MEYER WERFT mit ihren Projektpartnern auf einem Passagierschiff erprobt werden sollen. Grundlage sind dabei modulare Brennstoffzelleneinheiten, die durch Zusammenschalten zu beliebigen Leistungsgrößen skaliert werden können. Die Brennstoffzellensysteme werden in handelsübliche 19-Zoll-Schränke integriert. In der ersten Phase wurde eine 30 kW-Demonstrationsanlage auf dem Gelände der MEYER WERFT aufgebaut, bei der die Erzeugung von Strom, Wärme und Kälte (Trigeneration) gezeigt wird. Darauf aufbauend wird 2016 ein 120 kW-System auf einem Passagierschiff parallel zur konventionellen Energieversorgung installiert und der produzierte Strom in das Bordnetz eingespeist. Die Anlage wird mittels eines internen Reformers mit Methanol als Energieträger betrieben.
 
 
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